2021 – ein weiteres Jahr im Zeichen der Covid 19-Pandemie
Wie bereits das Jahr 2020 stand auch das Jahr 2021 ganz im Zeichen der Corona-Pandemie, so dass alle Veranstaltungen des Zuges, des Jägerkorps und der Bürger-Schützen-Vereins im Frühjahr abgesagt werden mussten. Da aber der Kontakt untereinander im Zug schon zu lange nicht mehr gegeben war, führte man am 12.02. die erste ZOOM-Versammlung durch. Hier wurden zunächst Zug-Themen besprochen, aber man prostete sich via Video auch einander zu und genoss es einfach, wieder miteinander sprechen zu können – auch wenn es „nur“ via Video war.
Leider bewahrheiteten sich dann im Juni die Befürchtungen und das Schützenfest vom 05.- 08.06 musste erneut abgesagt werden. Dennoch ließ man es sich nicht nehmen, am 03.06. das Teilstück der Talstraße mit Wimpelketten zu schmücken, um zumindest etwas Schützenfestflair zu schaffen.
Am 05.06. traf man sich dann zunächst am Schützenbaum, um der Ansprache des BSV-Präsidenten Herbert Rösgen und dem etwas abgeänderten Einböllern des Schützenfestes beizuwohnen, bevor man sich dann in den Garten der Familie Reisdorf begab, um dort in geselliger Runde bei kühlen Getränken und später mit Pizza gemeinsam den Schützenfestsamstag zu verbringen. Hierbei schwelgte man dann dank eines BSV-Streams in Erinnerungen an das Schützenfest vor 25 Jahren, als Gerlinde & Hans Reisdorf, die Eltern unseres Zugkameraden und Gastgebers Holger, als Schützenkönigspaar des BSV repräsentierten. So begab es sich zu abendlicher Stunde, dass man zu Ehren der anwesenden Ex-Königin Gerlinde Reisdorf auf der Weimarstrasse eine Parade abhielt.
Am Schützenfestsonntag traf sich ein paar Zugkameraden um Wachlokal „Pitt Jupp“, um nach gefühlt unendlich langer Zeit wieder ein frisch gezapftes Bier in der Kneipe zu genießen, um anschließend noch einen „Absacker“ im Garten der Familie Schreiber zu genießen.
Da nun die Gaststätten wieder geöffnet hatten, konnten die Versammlungen wieder im gewohnten Umgang durchgeführt werden. Aber bis zum nächsten Highlight musste man bis zum 29.08. warten, als man sich auf Einladung des Jägerkorps mit mehreren Zugmitgliedern und anderen Jägern bei kostenlosen Getränken und Würstchen am BSV-Pavillon zum Frühschoppen traf und nach dem langen Lockdown die Geselligkeit genoss.
Am 25.09. fand das AdP-Tennisturnier auf der Tennisanlage des TV Jahn statt. An diesem Turnier nahmen Stefan Mertens, Ralf Bresser, Dirk Simon, Christoph Conrads, Sven Scharfenberg, Holger Reisdorf und Stephan Plöger teil. Da das Turnier aber mit vier Doppel gespielt werden sollte, fehlte ein Spieler. So sprang mit Mirko Metz ein Grenadier ein, der gemeinsam mit Dirk Simon ein Doppel bildete und mit ihm das Turnier, bei dem jedes Doppel gegen die anderen bei einer Spielzeit von je 30 Minuten antrat, gewann und sich somit gegen die Doppel Mertens/Scharfenberg, Bresser/Conrads und Reisdorf/Plöger durchsetzen.
Von nun an wurde es wieder ruhiger im Zugleben, abgesehen von den Versammlungen. Als Abschluss des Jahres war dann für den 11.12. ein Ausflug nach Düsseldorf geplant, der aber wegen der steigenden Infektionszahlen abgesagt werden musste. So traf man sich an diesem Tag in der „Ratsschänke“ zu einem geselligen Abend, der schließlich das Jahr 2021 beschloss.
2022 – das Jahr der Coronalockerungen
Im April des Jahres wuchs der Zug mit der Aufnahme von Niklas Conrads, Tobias Jordan und Noah Plöger auf 14 aktive Schützen an. Der Zug war dann auch bei der Jubilarehrung des Jägerkorps 2020/2021 des Korps am 29.04. vertreten, da Franz-Josef Frinken, der aufgrund der Passivität seines Zuges „Freischütz“ in unseren Reihen mitmarschiert, für seine 60-jährige Mitgliedschaft im Jägerkorps geehrt wurde. Und am folgenden Abend fand sich dann eine kleine Abordnung des Zuges mit Frauen an selber Stelle ein, und nach zwei Jahren wieder das Jägerfest zu feiern.
Am 20.05. konnte endlich wieder der Oberst- und Königsehrenabend gefeiert und somit in die heiße Phase vor dem Schützen- und Heimatfest gestartet werden So ließ es sich der Zug nicht nehmen, mit einigen Mitgliedern an diesem Oberst- und Königsehrenabend teilzunehmen.
Nach zwei Jahren, in denen das Schützen- und Heimatfest aufgrund der Pandemie ausfallen musste und nur zugintern gefeiert wurde, traf man sich am Freitag, dem 27.05., im Garten der Familie Schreiber, um mit den Familien das Schützenfest einzuläuten. Nachdem man sich mit Köstlichkeiten vom Grill gestärkt hatte, erfolgte eine kurze Krönung, da die eigentlich geplante Krönung aus gesundheitlichen Gründen ausfallen musste. So wurde unser am längsten „regierende“ Zugkönigspaar Dirk & Lydia Simon entkrönt und übergab die Königs- und Königinnenketten an ihre Nachfolger Christoph und Sabrina Conrads. Als erste Amtshandlung ehrte Christoph die Sieger des Pfänderschießens. So erhielt Christian Creutz den Orden für den linken Flügel, Stefan Mertens den für den rechten Flügel, Ralf Raddatz den Orden für den Kopf und Stephan Plöger den für den Schweif. Abschließend erhielt Dirk Simon als Sieger des Scheibenschießens den Pokal. Als am Folgetag das Schützenfest um 12 Uhr mit dem Böllerschießen offiziell gestartet wurde, fanden sich einige Zugmitglieder des Zuges ein, bevor sich mit Noah Plöger ein Jungschütze des Zuges mit den Jungschützen des Jägerkorps mit einem „Jung-Jäger“-Banner in den Marsch in das Festzelt setzte, wo alle Jungschützen dieses Banner unterschrieben und im Zelt aufhingen. Nach dem abendlichen Fackelzug wurde dann mit der Band BOOSTER bis in die Nacht gefeiert, bevor der Sonntagmorgen mit Antreten beim Major, Gefallenenehrung und Oberstparade teilweise verregnet war. Am Sonntagnachmittag sollte die Regimentsabnahme den drohenden Niederschlägen zum Opfer fallen. Doch zum Glück ging die Parade trocken über die Bühne, dafür sollte man auf dem letzten Teilstück des Umzuges Opfer schwerer Niederschläge werden und durchnässt in das Zelt einziehen. Am Schützenfestmontag traf man sich dann nach alter Tradition im Zuglokal “Pitt Jupp” zum Frühschoppen, bevor man sich um 16:00 Uhr zum Antreten des Jägerkorps im Neubaugebiet traf. Abends fand dann die Krönung von Lutz & Kerstin Türks statt, die das bisher amtierende Schützenkönigspaar Heinrich X. & Marlene Wiengarn ablösten. Nicht nur, dass mit einem ehemaligen Zugmitglied zum neuen Schützenkönig gekrönt werden sollte - als Adjutant steht ihm unser Zugführer Christoph Conrads zur Seite stehen.
Vom 12. - 14. August brach eine Gruppe von 10 Personen zum traditionellen Vater-Kind-Wochenende auf. Ziel war wie beim letzten Mal der Campingplatz Hatenboer an der Maas in Roermond, doch bei der Ankunft wurde man bei der Anmeldung mit einem Problem konfrontiert: Es war kein Platz mehr verfügbar, an dem ein Anschluss an die Stromversorgung des Campingplatzes möglich war. Dennoch stellte man sich der Herausforderung und baute Pavillon und Zelte auf. Trotzdem suchte an einen Weg, eine Versorgung mit Strom sicherzustellen und fand nette Camper, bei denen man sich an das Stromnetz anschließen konnte. Doch das Glück dauerte nur eine kurze Zeit, da dies dem Platzpersonal auffiel und wir aufgefordert wurden, das Stromkabel von Netz zu nehmen. So musste improvisiert werden, um die Versorgung mit kühlen Getränken zu sichern, unter anderem wurde am Samstag Crush Eis beschafft, welches in die Truhe gefüllt wurde und somit eine Kühlung sicherstellte. Auch die Versorgung mit Kaffee war sichergestellt, denn auf dem Gasgrill wurde ein Topf mit Wasser erhitzt und mit diesem Wasser Kaffee gebrüht. Man war also sehr gut in der Lage zu improvisieren. Für den Höhepunkt sorgte Dauercamper Achim Ohmann, der mit seinem kleinen Motorboot zunächst mit der jüngeren, dann mit den älteren Generationen ausgiebige Touren auf der Maas und den Nebenarmen der Maas unternahm.
Am 31.10.2022 traf sich der Zug im Zuglokal “Pitt Jupp” zum Zugschießen - somit hatte eine Wartezeit von drei Jahren ein Ende. Im Zuge das zunächst stattfindenden Pfänderschießens wurde die Pfänder wie folgt vergeben:
Zum nun folgenden Königsvogelschuss traten mit Holger Reisdorf und Noah Plöger zwei Königsaspiranten an den Schießstand, von denen letztendlich Noah Plöger mit dem 29 Schuss den Vogel von der Stange holte und somit zum Zugkronprinzen avancierte. Im Rahmen des nun folgenden Scheibenschießens lieferte man dich spannende Wettkämpfe, bei denen sich nach zwei Durchgängen und anschließendem Stechen mit freihändigem Schießens Dirk Simon den Sieg sichern und somit seinen Titel verteidigen konnte.
Wenige Tag nach dem Zugschiessen machten sich 11 Zugmitglieder am 05.11.2022 nach Düsseldorf zum diesjährigen Zugausflug auf. Hierzu traf man sich um 09:30 Uhr am Bahnhof Kapellen, um zum Ziel Merkur Spiel-Arena und dem Zweitligaspiel Fortuna Düsseldorf - FC St. Pauli aufzubrechen. Hier wohnte man mit 36.419 weiteren Zuschauern dem Spiel des Tabellensechsten gegen den -dreizehnten bei und sah einen 1:0-Sieg der Düsseldorfer.
Im Anschluss des Spiels zog man weiter in die Düsseldorfer Altstadt, wo im Brauhaus “Zum Schlüssel” ein Tisch reserviert war, wo man gemeinsam ein zukünftiges Abendmahl einnahm. Anschließend ließ man den Abend in der Altstadt.
Am 03.12. trafen sich dann die Zugmitglieder zum Weihnachtskegeln mit Wichteln, bevor am 11.12. mit der Zugweihnachtsfeier das Schützenjahr zu Ende ging!
2023 – endlich wieder Normalität
Am 13.01. nahm erneut eine kleine Abordnung des Zuges beim Vergleichsschießen der Grevenbroicher Schützenzüge teil, wobei man in der Mannschaftswertung dank eines vierten Platzes ein Fässchen Pils gewinnen konnte. Am 10.02. nahm man dann am BSV-Schießen teil, allerdings wie im Rahmen des Jägerschiessens am 19.03. leider recht erfolglos.
Zwischenzeitlich wurde Dirk Simen im Rahmen der BSV-Jubilarehrung am 27.01. Dirk Simon für seine 25-jährige Mitgliedschaft im BSV geehrt. Und am 30.04. fand dann das Jägerfest statt, an dem man wieder auf eine Abordnung des Zuges treffen konnte.
Am 06.05. wurde dann mit Noah I. Plöger & Sara Reisdorf im Saal der Gaststätte zum neuen Zugkönigspaar gekrönt und lösten somit Christoph und Sabrina Conrads ab. Nach erfolgter Krönung erhielten dann Sven Scharfenberg (2 Orden), Dirk Simon und Christian Creutz ihre Pfänderorden aus den Händen des neuen Zugkönigs, bevor dieser dann den Pokal für den besten Schützen an Dirk Simon überreichen konnte. Nach dem dann obligatorischen Ehrentanz folgte das Spiel 1, 2 oder 3, bei dem die Teams „Fackelzug“ (Ralf Bresser & Martin Röhricht), „Parade“ (Dirk Simon, Ralf Raddatz) und „Zapfenstreich“ (Holger Reisdorf, Marc Schreiber) gegeneinander kämpften. Hierbei gab es zu den drei Kategorien „Auf der Pirsch“, „Jägerkorps Kapellen-Erft“ und „BSV Kapellen-Erft“ verschiedene Fragen mit je drei Auswahlantworten gestellt. Im Saal waren dann die Nummern 1, 2 oder 3 an verschiedenen Stellen platziert, von denen immer eine Nummer für die vermeintlich richtige Antwort stehen. Am Ende hatte Martin Röhricht die meisten Fragen richtig beantwortet und somit die Einzelwertung gewonnen, während das Team „Zapfenstreich“ die Teamwertung gewinnen konnte.
Am Folgetag fand sich dann eine Abordnung zur BSV-Generalversammlung im Saal der Gaststätte „Ratsschänke“ ein, um zusammen mit vielen Schützen über den zukünftigen Schützenfestablauf abzustimmen, und die eindeutige Mehrheit sprach sich für ein Schützenfest von Freitag bis Montag aus.
Am 25.05. wurde dann die Talstrasse geschmückt, bevor man am Folgetag am Königs- und Obersteherabend teilnahm. Eine Woche später stand dann der Höhepunkt des Schützenjahres an: Das Schützen- und Heimatfest.
Im Rahmen dieses Schützenfestes fungierte Christoph Conrads als Königsadjutant für das Schützenkönigspaar Lutz I. & Kerstin Türks. So übernahm unser Flügelleutnant Holger Reisdorf den Posten des Zugführers, und Ralf Raddatz fungierte als kommissarischer Flügelleutnant. Dieser feierte dann am Samstagabend nach dem Fackelzug eine große Geburtstagsparty im Festzelt mit einer Liveband – keiner geringeren Band als Booster.
Insgesamt war es ein stimmungsvolles und trockenes Schützenfest, in dessen Rahmen letztmalig der Schützenfestausklang am Dienstag gefeiert wurde, da ab 2025 das Schützenfest von Freitag bis Montag gefeiert wird. Und an diesem Dienstag stieß unser Zugführer Christoph Conrads zu uns, da er mit der Krönung des neuen Schützenkönigspaares am Vorabend seinen „Job“ wieder los war.
Nach dem Schützenfest trat dann eine Pause ein, bevor sich ein Trupp vom 25. - 27.07. zum Vater-Kind-Wochenende auf dem Campingplatz Hatenboer in Roermond aufmachte.
Am 31.10. traf man sich dann zum Schießen im Saal der Gaststätte „Ratsschänke“, in deren Verlauf sich Dirk Simon den linken und sich Marc Schreiber den rechten Flügel sichern konnte, bevor Christian Creutz den Kopf und schließlich erneut Marc Schreiber den Schweif abschoss.
Zum Königsvogelschuss traten dann Holger Reisdorf, Ralf Raddatz und Stefan Mertens an die Vogelstange. Nach spannendem Wettkampf, bei dem der Vogel einfach nicht fallen wollte, gab ihm Ralf Raddatz schließlich den Fangschuss und avancierte zum Kronprinzen.
Im Anschluss erfolgte schließlich der Scheibenschusswettbewerb, den nach zwei Durchgängen Marc Schreiber für sich entscheiden konnte und somit im Rahmen der nächsten Krönung den Pokal erhalten wird.
Am 02.11. wurde Dirk Simon im Rahmen der Jahreshauptversammlung des Jägerkorps für seine 25-jährige Mitgliedschaft geehrt, bevor sich vom 10. – 12.11. ein 8-köpfiger Trupp des Zuges mit dem Partyzug zu einem kurzweiligen Wochenende im Eurostand Leiwen begab. Wie schon so oft klang das Jahr dann mit der Weihnachtsfeier am 03.12. im Saal der „Ratsschänke“ und dem Weihnachtskegel mit dem obligatorischen Wichteln am 16.12. auf der Kegelbahn der „Ratsschänke“ aus.
2024
Am 17.03. fand im Landgasthaus Hages das Jägerschiessen statt, an dem auch wieder Vertreter des Zuges teilgenommen haben – allerdings ohne großen Erfolg in den verschiedenen Wertungen.
Aus Anlass des Jägerfestes am 30.04. im Saal der Gaststätte "Ratsschänke" in Kapellen fand sich wieder eine Abordnung des Zuges ein und verbrachte mit den anwesenden Gästen ein paar gesellige Stunden, bevor sich der Zug mit Frauen am 04.05. in den Räumlichkeiten der Familie Raddatz traf. Anlass war die Krönung von Ralf & Bianca Raddatz zum neuen Zugkönigspaar, die somit Noah Plöger und Sara Reisdorf ablösten. Im Rahmen dieser Krönung erhielten Dirk Simon und Marc Schreiber ihre Orden für die beim Zugschiessen abgeschossenen Pfänder - Marc Schreiber erhielt sogar deren zwei (!!!), während Christian Creutz seinen Pfänderorden krankheitsbedingt leider nicht in Empfang nehmen konnte. Da Marc aber mit seinen zwei Pfänderorden offensichtlich nicht zufrieden war, erhielt er aus den Händen des neuen Zugkönigs auch noch den Pokal für den besten Schützen des Scheibenschusswettbewerbes. Nachdem dann der Ehrentanz und die Gratulation erfolgt waren, begann der lockere Teil des Abends, der in der Nacht enden sollte.
Eine Woche vor dem Schützenfest war der Zug erneut mit einer Abordnung beim Königs- und Oberstehrenabend vertreten, bevor dann am 31.05. erstmalig das Schützen- und Heimatfest erstmalig an einem Freitag begann. Und dieser Freitag machte aufgrund toller Stimmung Freude auf die bevorstehenden Tage. Am Samstag traf sich dann einer Abordnung des Zuges am Schützenbaum zum Einschießen des Schützenfestes, bevor traditionsgemäß die Fahrradrunde bei Fähnrich Marc Schreiber begann und über Zugkönig Ralf Raddatz, Spieß Stephan Plöger und Flügelleutnant Holger Reisdorf, die schließlich bei Zugführer Christoph Conrads endete – und an jeder Station gab es mehrere kühle Bierchen. Abends folgte dann der Fackelzug mit anschließend langer Nacht im Zelt, bevor man sich am folgendem Morgen zum Frühstück traf, um anschließend letztmalig gemeinsam mit dem Jägerkorps bei Jägermajor Alfons Winzen anzutreten. Nach erfolgter Gefallenenehrung und Oberstparade folgte am Nachmittag die Königsparade und Umzug. Abends repräsentierten Ralf IV. & Bianca Raddatz unseren Zug im Rahmen des Balles der Zugkönige im Festzelt.
Am Montag erfolgte dann der traditionelle Frühschoppen im Wachlokal „Pitt Jupp“, bei dem man auf eine neuen Sitzordnung traf, welche zu einer sehr guten Stimmung beitrug – wie auch das vom Jägerfahnenzug „Edelweiß“ organisierte Bier-Pong-Turnier.
Nach dem Frühschoppen folgten dann die Parade und der Umzug, bevor das Schützenfest am Montagabend im Festzelt sein Ende nehmen sollte.
Am 07.09. besuchten Zugmitglieder das Schützenbiwak auf dem Schützenplatz, in dessen Rahmen erstmalig das BSV-Pfänderschießen und das Schießen um die Jungschützenkönigswürde erfolgte. Leider konnte sich kein Zugvertreter einen Pfänder sichern konnte. Aber auch beim Schießen um die Jungschützenkönigswürde war der Zug mit Noah Plöger vertreten, aber er konnte den Vogel nicht von der Stange holen.
Bei der Zugversammlung am 12.09. wurde mit Jonas Schreiber das dritte Zugkind als aktiver Schütze in den Zug aufgenommen, womit die Zugstärke auf nun 14 Mitglieder anstieg.
Am 03.10. fand dann nach einer längeren Pause wieder ein AdP-Tennisturnier statt, bei dem sich Fabian Reisdorf Reisdorf durchsetzen konnte und das Turnier gewann.
Im Rahmen des Zugschießens am 31.10. konnte sich Noah Plöger mit dem 28. Schuss gegen sieben Konkurrenten durchsetzen und den Vogel von der Stange holen und avancierte somit zum Kronprinzen des AdP. Vor dem Königsvogelschuss fand das Pfänderschiessen statt, bei dem Niklas Conrads mit dem 43. Schuss den linken Flügel, Christian Creutz mit dem 51. Schuss den rechten Flügel, Dirk Simon mit dem 31. Schuss den Kopf und Ralf Raddatz mit dem 42. Schuss den Schwanz abschoss. Im abschließenden konnte sich Marc Schreiber gegen seine Zugkameraden durchsetzen – leider ist sein Schießergebnis nicht überliefert.
2025 - das Jahr des 40-jährigen Jubiläums
Zu Beginn des Jahres wurden am 14.02.2025 mit Christoph Conrads und Christian Creutz sowie unser Zug für 40 Jahre Mitgliedschaft im BSV Kapellen-Erft geehrt, so dass der Zug mit einer großen Abordnung im Saal der Gaststätte "Ratsschänke" vertreten war, um den Ehrungen beizuwohnen und dann im Anschluss an den offiziellen Teil einen geselligen Abend zu verbringen.
Am 04.04.2025 wurde dann im Beisein des Zuges der langjährige Jägermajor Alfons Winzen mit einem Zapfenstreich am Schützenbaum verabschiedet, wozu das Jägerkorps am Landgasthaus Hages antrat, um Alfons Winzen auf der Ziegeleistrasse abzuholen und mit ihm zum Zapfenstreich aufzumarschieren. Nach dem Ende des Zapfenstreiches marschierte man in den Sall der Gaststätte "Ratsschänke" ab, um hier Alfons Winzen im Rahmen eines geselligen Abends und Reden, in denen sein Wirken gewürdigt wurde, zu verabschieden.
Am Samstag, dem 05.04., fand dann im Saal unseres Zuglokales „Pitt Jupp“ die Zugkrönung zum 40-jährigen Zugjubiläum statt, wozu man den BSV-Präsidenten Markus Schmitz, den Oberstadjutanten Erwin Brock, die beiden Ehrenmajore des Jägerskorps Ludwig Pesch und Alfons Winzen, den amtierenden Jägermajor Bastian Balve und eine Abordnung unseres Patenzuges „Freischütz“ begrüßen konnte. Zudem waren mit Frank Frinken, Lutz Türks und Dimi Moralis drei ehemalige Zugmitglieder nebst weiteren Gästen anwesend.
Im Mittelpunkt stand die Krönung des neuen Zugkönigs Noah II. Plöger, der die Königskette vom scheidenden König Ralf Raddatz erhielt – wobei er eine im Zuge des Zugjubiläums vom Zugführer Christoph Conrads gestiftete neue Zugkönigskette erhielt. Im Anschluss ehrte Noah II. mit Niklas Conrads, Christian Creutz, Dirk Simon und Ralf Raddatz die Sieger des Pfänderschiessen, bevor Marc Schreiber aus seinen Händen den neuen, von Marc Schreibers Schwiegervaters altem Schützenzug übernommenen traditionsbehaftete Skulptur als neuen Pokal erhielt.
Im Anschluss folgte die „AdP-Show“, in der die Teams „AdP“, „AdP-Frauen“, „Ehemalige“ und „Vorstände“ in drei Spielrunden gegeneinander antraten. Hier konnte sich am Ende das Team „AdP-Frauen“ (Andrea Mertens, Anke Reisdorf und Cornelia Schreiber) gegen die Männerteams durchsetzen und drei Gutscheine der Gaststätte „Pitt Jupp“ gewinnen. Unterbrochen wurde die Spielshow nach jeder Spielrunde von Videofilmen mit Showauftritten aus vergangenen Krönungen: So wurde 1994 von Zugmitgliedern die „Alkparade“ der Ersten Allgemeinen Versicherung, 1995 vom heutigen Oberadjutanten Erwin Brock Helge Schneiders Song „Katzeklo“ und von Zugmitgliedern die á Capella-Versionen „Männer“ und „Bütz Mich“ der Bläck Fööss imitiert.
Nach Abschluss der Spielshow begann der inoffizielle Teil, die bei bester Stimmung aller und bester Musik vom DJ Markus Galles bis in die späte Nacht dauern sollte und somit der gesamte Krönungsabend ein gelungener Abend war.
Geselliges Schützenfest gefeiert
Vom 30-05 - 02.06.2025 fand das diesjährige Schützenfest statt, welches im Zeichen unseres 40-jährigen Zugjubiläums stand. In diesem Jahr fand erstmalig die Krönung des neuen Schützenkönigs am Freitagabend statt, so dass das Regiment nach dem Kirchgang das amtierende Schützenkönigspaar Bernd II. Giesen und Marlies Rombey, das Kronprinzenpaar Hartmut und Diana Stephan sowie alle Gäste an der Gaststätte "Ratsschänke" abholte und zum Zelt geleitete, wo eine stimmungsvolle Krönung stattfand.
Der Samstag begann dann mittlerweile traditionsgemäß beim Einschießen des Schützenfestes am Schützenbaum, bevor die obligatorische Fahhradrunde bei Fähnrich Marc Schreiber begann, die dann über die Sationen Zugkönig Noah Plöger, Spiess Stephan Plöger und Flügelleuntant Holger Reisdorf zum Zugführer Christoph Conrads führte. Und an jeder Station gab es die üblichen Bierchen und teilweise auch Snacks.
Abends folgte dann der Fackelzug, wobei man bis zum Ende zittern musste, ob dieser aufgrund des Gewitters überhaupt stattfinden kann. So wurde das Antreten in die "Ratsschänke" verlegt, und der Fackelzug konnte dann tatsächlich während einer Regenpause durchgeführt werden. Bei diesem Fackelzug wurde das anlässlich des 40-jährigen Jubiläums gestaltete Großtransparent gezeigt, bevor man im Zelt bis in die Nacht feierte, um morgens bei Zugführer Christoph Conrads zum Frühstück anzutreten. Von hier aus ging es zum Antreten des Jägerkorps beim neuen Jägermajor Bastian Balve. Hier wurde Dirk Simon als Sieger der Schießwertung Blumenhornträger ausgezeichnet. Und Franz-Josef Frinken erhielt als erster Jäger den neu geschaffenen Majorsorden. Von hier aus marschierte man zur Gefallenenehrung und anschliessender Oberstparade auf, bevor der Morgen bei einem Bierchen am Landgasthaus Hages endete.
Der Nachmittag begann mit dem Antreten des Korps an der "Ratsschänke", von wo aus zur Königsparade aufmarschiert wurde, der sich dann der Umzug anschloss. Abends fand dann der Abend der Zugkönige statt, in dessen Rahmen der Zug von Noah II. Plöger und Sara Reisdorf vertreten wurde. Und dieser Abend sollte tief in der Nacht enden, so dass es vorteilhaft war, dass der Frühschoppen im Zuglokal "Pitt Jupp" am nächsten Tag erst um 11 Uhr begann. Und während dieses Frühschoppens wurde Tischtennis und Bier-Pong gespielt, bevor am späten Nachmittag das Antreten zur Königsparade mit anschließendem Umzug erfolgte. Abends erfolgte dann der Schützenfestausklang unter den Klängen eines DJs und einer Showeinlage von "Kempes Finest".
Am Mittwoch traf man sich dann nach dem Abschmücken der Talstrasse beim Zugkönig Noah Plöger, um hier bei Köstlichkeiten vom Grill und kühlen Getränken das Schützenfest ausklingen zu lassen.
Im Rahmen der Zugversammlung am 12.09.2025 wurde mit Jonas Schreiber ein weiterer Jungschütze in unseren Zug aufgenommen - und somit auch als Sohn unseres Fähnrichs Marc Schreiber der dritte Sohn eines Zugmitgliedes. Einen Tag später konnte sich Niklas Conrads im Rahmen des Schützenbiwaks nach spannendem Wettkampf gegen 10 Konkurrenten durchsetzen und den Vogel von der Stange holen. Somit wird beim nächsten Schützenfestsonntag zum neuen Jungschützenkönig gekrönt. So war es kein Wunder, dass die AdPler dem verregneten Abend trotzten und bis in den späten Abend hinein "ihren" Kronprinzen feierten.
Am 20.09. das jährliche AdP-Tennisturnier auf dem Tennisplatz in Kapellen statt, an dem sich insgesamt 13 Spieler beteiligten. Diese wurden in "erfahrene" und "weniger erfahrene" Spieler aufgeteilt - und wurden drei Spielrunden zu je 30 Minuten gespielt. Und vor jeder Spielrunde wurde den "erfahrenen" je ein "unerfahrener" Spieler zugelost, und bei jeder Spielrunde hatte einer der "erfahrenen" Spieler aufgrund der ungeraden Teilnehmer Pause. Einen Sieger gab es laut den Überlieferungen nicht - hier zählte der Gedanke: Dabei sein ist alles!
Am Freitag, dem 10.10.2025, fand sich der Zug im Gaffel am Dom ein, um dort am Mitmachkonzert von Björn Heuser teilzunehmen. Nach der Zugfahrt nach Köln und anschließender Stärkung dank köstlichem Brauhausessen und dem Verfolgen des Qualifikationsspiels gegen Luxemburg (4:0) ging es los: Zusammen mit Björn Heuser wurden Kölsch Töne angeschlagen, und es war eine stimmungsvolle Atmosphäre, so dass wir gemeinsam einen tollen Abend erlebten.
Im Rahmen des Zugschiesßens am 31.10. konnte Stefan Mertens mit dem 62. Schuss den Vogel von der Stange holen und sich gegen seinen Konkurrenten Holger Reisdorf durchsetzen. Somit vollendete er einen für ihn erfolgreichen Abend, denn er konnte sich mit mit dem 74. Schuss den rechten Flügel und mit dem 47. den Kopf abschießen. Den ersten Pfänder des Abends sicherte sich aber Holger Reisdorf mit dem 111. Schuss, mit er den linken Flügel abschoss Holger Reisdorf. Den Schweif schoss Marc Schreiber Marc Schreiber mit dem 45. Schuss ab. Und beim Scheibenschießen konnte sich nach zwei Durchgängen und mit 57 Ringen Niklas Conrads durchsetzen.
Im Rahmen der JHV des Jägerkorps am Donnerstag, dem 06.11., wurden unser Zugführer Christoph Conrads, Christian Creutz und der Zug für 40 Jahre Mitgliedschaft im Jägerkorps geehrt. Daher war der Zug bei der der JHV wieder stark vertreten liess es sich dann nicht nehmen, nach dem Ende der JHV in geselliger Runde auf das Jubiläum anzustoßen.
In der Zugversammlung am 14.11.2025 wurde Claus Loquingen als 15. aktives Zugmitglied aufgenommen, nachdem er im vergangenen Jahr unseren Zug bereits beim Fackelzug und in diesem Jahr über alle Tage verstärkt hat.
Nachdem dann unser Zug vom Grenadierzug "Poppich Dropp" am 25.11. zur Baumpflanzchallenge aufgefordert wurden, trafen sich am 28.11. mit Christoph und Niklas Conrads, Dirk Simon, Ralf Raddatz sowie Claus Loquingen fünf Zugmitglieder, um die Challenge anzunehmen und einen Kirschbaum zu pflanzen.
Am Nikolaustag traf sich der Zug im Zuglokal "Pitt Jupp", um sein traditionelles Weihnachtskegeln abzuhalten. So wurde mit mehreren Spielen die Strafkasse aufgefüllt, wobei das Spiel Bingo einzelne Zugkameraden tief in die Tasche greifen ließ. Das Tannenbaumspiel dagegen verloren die "Guten" gegen den "Schrott". Zwischendurch stärkten sich die anwesenden Kegler mit einem köstlichen Essen, bevor es mit den Spielen weiterging. Abschluss bildete dann das Auskegeln der Geschenke, bei dem der Gewinner als erstes ein Geschenk aussuchen durfte, und der Verlierer musste nehmen, was übrig blieb! Anschließend wurden noch einige "Spaßwürfe" getätigt, bevor der gesellige Abend für die letzten Anwesenden in der Nacht endete.