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1996
Zu Beginn des Jahres stand die Anschaffung eigener Uniformen im Mittelpunkt des Interesses, so dass Angebote von verschiedenen
Anbietern eingeholt wurden. Nach Durchsicht dieser Angebote wurde dann letztendlich die Fa. Thoben in Pesch mit der Herstellung der Uniformen beauftragt.
Wenige Wochen später fand dann die Krönung unseren neuen Majestät Christian Creutz und seiner Königin Sandra Friese im
Partykeller der Familie Reisdorf statt. Es wurde, wie sollte es denn auch schon anders sein, wieder eine lange Nacht und fand zu später Stunde bzw. am frühen Morgen unter dem Motto „keine Macht den Drogen“ auf
dem Boden sitzend und Wasserpfeife rauchend sein Ende.
Normalerweise geht man ja traditionell am 1. Mai mit frohem Mut an den Fackelbau, doch im diesem Jahr wurde der Fackelbau durch den
Residenzbau bei Hans und Gerlinde Reisdorf ersetzt. Dieser Residenzbau wurde aber mit demselben Elan angegangen, und dann war es soweit: Das Schützenfest unter SM Hans VII. und seiner Königin Gerlinde konnte
beginnen. Allerdings nicht wie erwartet mit unseren eigenen Uniformen, sondern mit geliehenen. Die Kosten hierfür wurden von der Fa. Thoben übernommen, da sie unsere Uniformen nicht fristgerecht fertig gestellt
hatten. Das tat unserer Stimmung natürlich keinen Abbruch, und sonntags traten wir dann erstmalig mit einheitlichen T-Shirts mit dem Motto „Zehn Kühe müsst Ihr sein“, bei dem dann nach zehn Kühe in
Reih’ und Glied abgebildet waren, auf. Das Urheberrecht hierfür liegt im Übrigen bei Ralph Bresser, da er im Vorfeld des Schützenfests eine Einladung mit eben diesem Motiv verschickt hatte.
Sonntags wurden wir dann von unserem diesjährigen Gastzug „Diana“ unterstützt, und am Dienstag mussten wir uns nicht über eine
schlechte Fackelplatzierung aufregen, da wir ja keine gebaut hatten.
Nachdem man dann im August zum zweiten und auch zum letzten mal als Gastzug des Jägerzuges „Diana“ in Langwaden mitmarschiert
ist, fand am 1. November das Schiessen bei Lutz Türks statt, wobei auf wundersame weise „der ewige Zweite“ Ralph Bresser endlich den Vogel von der Stange holte und sich somit die Kronprinzenwürde sicherte.
Eine Woche später ging es dann im Rahmen unseres Zugausfluges mit dem Bus nach Bad Höningen, Dieser Ausflug wurde zu einer
feucht-fröhlichen Angelegenheit, weshalb der eine oder andere am nächsten Tag so seine Probleme mit seiner körperlichen Verfassung gehabt haben dürfte. Aber zumindest sind alle gesund nach Hause gekommen.
1997
Als erster „offizieller“ Zugtermin stand die diesjährige Krönung an. Hierbei wurden SM Ralph I. und seine Königin Andrea
Röhricht in erneut privater Atmosphäre im Partykeller Am Burghof 52 gekrönt, wobei natürlich einige Gläser auf das Wohl unserer neuen Majestät geleert wurden.
Nach einem Jahr Pause wurde dann am 1. Mai der Fackelbau wieder in Angriff genommen, um diesmal mit einem Investorenhai (gemeint war
das geplante Outlet-Center in Grevenbroich) zu bauen. Nachdem dann wie immer die letzte Woche vor Schützenfest wieder etwas stressig wurde, da man sich mit der verbleibenden Fackelbauzeit verkalkuliert hatte,
konnte die Fackel dann im Rahmen des Fackelzuges präsentiert werden. Dies war ein gelungener Start ins Schützenfest, wobei wir im Rahmen der Krönungsfeierlichkeiten in der Rede des Bürgermeisters Erwähnung
fanden und den damit verbundenen „Bürgermeisterpreis“ in Form von 10 l Bier erhielten.
Nachdem dieses Schützenfest zu schnell zu Ende gegangen war, ging man wieder zur Routine über, die von wenigen Highlights
unterbrochen wurde. So fand mal wieder eine Canadiertour statt, die diesmal in bleibender Erinnerung blieb, weil man es doch tatsächlich fertig brachte, den 10-ner Canadier kurz vor dem Grevenbroicher Wehr zum
Kentern zu bringen. Dass dabei ein T-Shirt und auch eine Uhr in den Fluten versanken, war ja nicht so schlimm. Auch nicht, dass wir bis auf die Knochen durchnässt eben diesen Fluten entstiegen, war auch nicht der
Rede wert, da es ja auch mittlerweile zu regnen begonnen hatte. Aber dass bei dieser Aktion sämtliche Getränkevorräte vernichtet wurden war dann wirklich schlimm.
Bei Zugschiessen konnte Christoph Meurer die Kronprinzenwürde erringen.
Im November geschah dann etwas Unfassbares: Unserem Schriftführer Ralph Bresser ist das Protokoll der Novemberversammlung abhanden
gekommen, was ihn dann zu folgender Notiz im Protokollordner veranlasste: „Das Protokoll der Novemberversammlung fehlt. Irgendein böser Bube hat es mir auf der Raststätte Vierwinden entwendet.“ Aber zu des
Schriftführers großen Glück ist das Protokoll dann doch noch aufgetaucht, und beim Lesen dieses Protokolls wurde wieder offensichtlich, dass wir alle älter und damit auch krankheitsanfälliger werden: Drei Mann
erschienen laut Protokoll auf Krücken.
Am 22. November fiel dann unser Zug zwecks Zugausflug in der Düsseldorfer Altstadt ein, wobei wir allerdings keine bleibenden
Schäden in der Stadt hinterließen, sei es bei den Zugmitgliedern oder auch den Einrichtungen der Altstadt.
1998
Die ersten Zugversammlungen standen im Zeichen der Krönung unseres neuen Zugkönigs nebst Königin. Und christlich wie wir nun mal
sind haben wir den Krönungstermin auf Gründonnerstag gelegt. Somit wurden Christoph II. Meurer und seine Königin Daniela in den Räumlichkeiten der Familie Türks gekrönt galt, was dann auch in einem würdigen
Rahmen und einer größeren Gästeschar geschah.
Kurze Zeit später ging man frohen Mutes an den Fackelbau, bei den man sich der großen Baustelle an der Talstrasse annahm, die für
große Verkehrsprobleme in Kapellen sorgte. Wieder einmal richtete man sich bei Sartorius ein, um dieses Themas optisch umzusetzen.
In die Zeit des Fackelbaus fiel auch das Wochenende mit den Juniorenkreispokalendspielen in Kapellen. Hier richtete unser Zug ein
Grillzelt ein, um Leckereien an die zu erwartenden Gäste zu verkaufen. Und umsonst sollte dies auch nicht sein, denn von dem Gewinn des Verkaufs sollten Zugsweatshirts für den samstäglichen Fackelzug angeschafft
werden. So kamen wir bei sonnigem Wetter stark ins Schwitzen, aber es hatte sich gelohnt: Im Rahmen des Fackelzuges konnten die Gäste aus nah und fern neben unserer Fackel auch unseren neuen Sweatshirts bewundern.
Bezüglich des Fackelbaus hatte man mal wieder die zur Verfügung stehende Zeit ein wenig unterschätzt, so dass in der letzten Woche
vor dem Schützenfest noch mal richtig anpacken musste. Ein Grund hierfür kann gewesen sein, dass leider das Verhalten verschiedener Zugmitglieder nicht o.k. war, so dass in der ersten Versammlung nach
Schützenfest noch darüber gesprochen werden sollte, ob überhaupt noch eine Fackel gebaut werden soll, und wenn ja die Organisation des Fackelbaus unbedingt verbessert werden muss.
Aber letztendlich konnte sich unsere Fackel beim Fackelzug sehen lassen. Nach einer viel zu kurzen Nacht traf man sich dann mal wieder
zum Frühstück beim Zugführer, wobei aber nicht alle den Weg zu unserem Gastgeber fanden. Insgesamt gesehen war dies wieder einmal ein gelungenes Schützenfest, wobei aber noch festzustellen gewesen war, dass die
Disziplinlosigkeiten unseres Zuges auf der Strasse zugenommen hätten.
Im August unterstützten wir den BSV- und Jägerkorpsvorstand aktiv bei der Durchführung des Schützenbiwaks. So wurde gezapft und
gekellnert was das Zeug hielt, so dass sich unser Zug nach außen hin sehr gut präsentierte.
Kurz danach stand das nächste Zugschiessen an. Dieses sollte, wie soll es denn auch schon anders sein am 2.10. bei der Familie Türks
stattfinden. Im Rahmen dieses Schiessens konnte sich Marc Schreiber zum zweiten Mal die Kronprinzenwürde sichern.
Ende August fand dann erneut ein Zugausflug nach Düsseldorf statt, zu dem man sich am Sportplatz traf, um sich zunächst das ewig
junge Lokalderby SC Kapellen – TuS Grevenbroich anzuschauen.
1999
In der Märzversammlung wurde über das pro und contra eines weiteren Fackelbaus diskutiert, und am Ende wurde beschlossen, dass auch
in diesem Jahr wieder eine Fackel gebaut werden soll. Über das Thema sollte dann bei der nächsten Versammlung gesprochen werden.
Anfang April wurde dann unser neuer Zugkönig Marc II. Schreiber und seine Königin Nina in den Räumlichkeiten der Familie Türks
gekrönt, wo unser Zugführer Christoph Conrads wieder eine größere Gästeschar begrüßen konnte.
Nachdem dann auch ein Thema beschlossen war und für Sascha Rüttgers als Strafe für das Vergessen des Pokals in einer Kneipe eine
Kiste Bier zum Fackelbau festgelegt wurde, ging es am 1. Mai wieder einmal los: Das Gestell wurde am Lagerort zusammengesetzt und zu Sartorius gebracht, wo ein Pleitegeier gebaut werden sollte. So sollte
nämlich das Problem der fehlenden Schützenkönigskanditaten optisch umgesetzt werden.
Am Samstag des letzten Maiwochenendes begann dann wieder unser Schützenfest, nachdem es inoffiziell bereits freitags wie immer mit
einer Fackeltaufe und dem Besuch der Zeltdisco eingeläutet hatten. Es war alles im allem laut Protokoll der ersten Versammlung nach dem Fest „wunderbar (wie immer !!!)“.
Kurz nach Ende des Schützenfestes trafen sich einige Mitglieder des Zuges zu einer „Bollendorf-Revival-Tour“, in der wir die
Sturm-Drangzeiten unsere jungen Jahre noch einmal aufleben lassen wollten. Und man muss feststellen: Bei äußerst extrem gutem Wetter ist uns das auch 100%-ig gelungen.
Doch neben unserem Schützenfest nahmen wir dann im September als Gastzug am Schützenfest in Grevenbroich teil. Ausgerüstet mit der
Jägerfahne machten wir uns mittags auf den Weg in das „Judasland“ (Ralfs Bezeichnung für Grevenbroich in einem Versammlungsprotokoll), um am dortigen Bahnhof zunächst ein leckeres Bier zu uns zu nehmen.
Anschließend nahmen wir an der dortigen Parade sowie dem Umzug teil, bevor wir im Festzelt dann zur Ruhe kamen. Auf jeden Fall war es interessant, dort einmal als aktiver Schütze teilzunehmen. Aber unser
Schützenfest ist immer noch schöner!!!.
Ein neues Jahrtausend (2000)
Im Mittelpunkt des Februars das vom letzten Jahr nachzuholende Schiessen bei Türks. Hier konnte sich Holger Reisdorf nach 105 Schuss
gegen neun Gegner (eigentlich hat der gesamte Zug auf den Königsvogel geschossen) durchsetzen.
Nachdem unser neuer Kronprinz nun feststand, konnte ja dann Zugkönig Holger II. und seine Königin Anke Kiefer im Partyraum der
Familie Reisdorf gekrönt werden. Und unser König ließ es sich dann auch nicht nehmen, im Rahmen des Jägerpokalschiessens im März an dem erstmalig ausgeführten Königsschiessen des Jägerkorps teilzunehmen.
Aber die Konkurrenz war so groß und stark, so dass es ihm versagt blieb, den Vogel abzuschießen.
Dann begann am 22. April (der 1. Mai war tabu, da das Schützenfest in diesem Jahr etwas früher war) dann mal wieder der Fackelbau,
bei dem die Diskussion um die Umgehungsstrasse aufgriffen wurde. Hier wurde sich mit der Umsetzung des Themas für die Umgehungsstrasse ausgesprochen, um mehr Verkehrsruhe und auch Sicherheit für Kapellen zu
erreichen.
Zum ersten mal wurde die Fackel auf Lippes Hof in Gilverath gebaut, wo noch die Züge „Flotte Boschte“ und „Copernicus“ ihre
Fackel bauten. Dies brachte natürlich den Vorteil mit sich, dass man sich gegenseitig mit Werkzeug aushelfen konnte oder die Mitglieder des einen Zuges mal beim anderen mit anpackte, wenn dies mal nötig war. Und
bevor der Fackelbau so richtig losging wurde erst ein Kühlschrank vom Major Pesch organisiert, um darin alle zu vernichtenden Biervorräte gekühlt werden sollten.
Leider war wieder einmal mit dieser Fackel bei der Fackelprämierung keinen vorderen Platz erreichen. Aber abgesehen davon war das
Schützenfest wieder einmal eine gelungene Sache für den Zug. Im Verlauf der Schützenfesttage wurden wir vom Grenadierzug „Blaue Jungs“ angesprochen, ob wir sie im Fall einer Regentschaft von Ralf Ohmann
unterstützen würden. Wir stimmten zu, und so sah man uns als Jägerzug im Verlaufe des Königsschusses den einzigen Kandidaten der Grenadiere unterstützen. Und dies, obwohl er gegen zwei Jäger antrat. Umso
größer war der Jubel, als der Vogel nach einem gekonnten Schuss von Ralf Ohmann fiel und er damit zum Kronprinzen avancierte. Im Rahmen dieses Schützenfestes unterschrieb Christian Creutz einen „Vertrag“ nach
dem es sich verpflichtet, innerhalb des Zeitraumes 2005-2010 mindestens zweimal gezielt auf den BSV-Königsvogel zu schießen. Sollte er dies nicht tun, muss er dem Zug „Auf der Pirsch“ 1000 DM bzw. den zu
dieser Zeit gleichen Betrag in der Währung Euro (umgerechnete Währung) spenden zu wollen.
Am 1. Juli traf man sich dann im Garten des Kronprinzenpaares des BSV, Ralf und Sibylle Ohmann, in Grevenbroich-Süd, um sich besser
kennen zu lernen. Es wurde ein feucht-fröhlicher Abend, der für einige Leute im Pool der Familie endete.
Wie im Vorjahr führte uns der diesjährige Zugausflug wieder nach Bollendorf, wo wir für ein Wochenende unser Gemeinschaftszelt
aufschlagen sollten. Leider war das Wetter nicht das Beste, aber diese Tatsache hatte keinerlei Einfluss auf unsere gute Laune. Aber dass die Disco des Ortes, die wir im Vorjahr noch vergeblich gesucht hatten, nicht
gerade voll war. So saßen wir in einer leeren Disco, tranken uns ein paar Bierchen und machten uns wieder auf den Weg zurück zum Zelt. Und dort tranken wir das leckere Bier, das in der vorherigen Nacht in der
Kühltruhe ein wenig gefroren war.
Im November traf man sich dann bei Reisdorf zu einem Zugabend, um den im Rahmen der Fackelprämierung erhaltenen Buffetgutschein des
Partyservices Creutz einzulösen. Es wurde ein geselliger Abend, an dem man sich das Bier und auch das Essen munden ließ.
2001
Am 1. Mai begann traditionell der Fackelbau auf Lippes Hof in Gilverath, bevor am 5. Mai unser neuer Zugkönig Christian II.
Creutz mit seiner Königin Sandra im Partyraum der Familie Türks gekrönt wurde.
Das diesjährige Fackelthema war die Bezinpreisexplosion, und an vielen Tagen und Abenden wurde versucht, dieses Thema so gut wie
möglich umzusetzen, was letztendlich auch gut gelang. Nur ließ uns am Abend des Fackelzuges die Elektrik ein wenig in Stich, so dass auf dem größten Teil der Strecke nur eine teilweise beleuchtete Fackel gezeigt
werden konnte. Dieses Manko schlug sich natürlich auch auf die Fackelprämierung am Dienstag nieder, was unserer Stimmung keinen Abbruch tat, da der finanzielle Rahmen wieder einmal stimmte. So spendeten zwei
Zugmitglieder unter einem Pseudonym Geld „für ein neues Aggregat“. Außerdem war ja bereits Ralph Ohmann zum neuen Schützenkönig gekrönt worden, den wir ja als Patenzug unterstützen werden. Und zu guter
Letzt trat dann mit Christian Creutz erstmalig ein Mitglied unseres Zuges beim Königsvogelschuss des BSV an. Der Erfolg blieb ihm aber trotz guter Schüsse versagt, aber er wollte sein Glück im folgenden Jahr sein
Glück nochmals versuchen.
Am 11. August war unser Zug beim Schützenbiwak aktiv, da wir dort als Patenzug des Schützenkönigs mithelfen mussten.
Zwischenzeitlich war Ralph Ohmann aus seinem Zug „Blaue Jungs“ ausgetreten, und somit wurde unser Zug zum Königszug, da Ralph bereits als Gönner unseres Zuges auftrat.
Zum Schiessen traf man sich wieder mal bei Familie Türks, wo sich Ralph Bresser die Kronprinzenwürde sicherte. Zu erwähnen sei auch
Manfred Barwinski, der sich drei der vier Pfänder sicherte und damit Dirk Simon zur Weißglut brachte, da er immer der Schütze nach Manni war und doch unbedingt einen Pfänder gewinnen wollte.
2002
Z u Beginn des Jahres trat unser Zug wieder geschlossen in den Obelix-Kostümen auf und machte damit zunächst einmal wieder den Saal
von Glasmacher-Poschen im Rahmen des Preis-Kostümballes unsicher, bevor man sich am nächsten Morgen nach dem mittlerweile ja traditionellen Frühschoppen nach Hemmerden aufmachte, um dort den Zug
Kappessonntagzuges und anschliessend ins Zelt ging. Den gelungenen Abschluss bildete dann mal wieder der Bösen-Buben-Ball im Sportlerheim.
Am 28.März traf man sich im Sportlerheim, um den neuen Zugkönig Ralf II. Bresser und seine Königin zu krönen. Nachdem hier der
offizielle Teil mit Krönung, Pokalübergabe, Pfänderverleihung etc. über die Bühne gegangen war, wurde hier mit Hilfe eines DJ’s bis in den frühen Morgen gefeiert, bevor man sich noch am selben Tag mit dickem
Kopf zum Aufräumen traf.
Am 15. Mai wurde es dann ernst: Der Residenzbau begann, und nun sah man täglich die Mitglieder unseres Zuges im Schweiße ihres
Angesichtes die Residenz fristgerecht fertig zustellen. Um die Residenz auch mit sattem Tannengrün auszustatten, mussten so einige Tannen in Kapellen ihr Leben lassen. Immer wieder wurde der Hänger mit Grünzeug
vollgeladen und zur Residenz gefahren. Und es war dann letztendlich vollbracht: Zur Residenzeinweihung am Donnerstag vor dem Schützenfest stand die Residenz in voller Pracht da, und im Zelt konnte die lange
Partynacht steigen.
Das Schützenfest begann am Samstag mit dem Antreten zum Einschiessen des Festes am Schützenbaum, bevor es dann zwecks Fußball
gucken geschlossen zur Residenz ging. Schließlich bestritt das deutsche Team ihr erstes WM-Spiel in Japan. Dass es 8:0 gegen die Saudis gewonnen wurde, wirkte natürlich noch stimulierend auf die ohnehin gute
Stimmung im Zug aus. Am darauf folgenden Tag traf man sich nach absolviertem Vormittagsprogramm an der Residenz, da ein Fernsehteam eine Reportage über den Videofilmer Staniek drehte und auch dort auftauchte. Im
Fernsehen haben wir uns eigentlich dennoch nicht gesehen.
Am 07.09. trafen wir uns dann wieder einmal bei unserem Zugführer, um den neuen Kronprinzen auszuschießen. Als zunächst der Pokal
und dann die Pfänder ausgeschossen waren (Dirk Simon schaffte es doch tatsächlich, sich im Gegensatz zum Vorjahr einen Pfänder zu sichern), wollten sich nur noch drei Kandidaten die Kronprinzenwürde zu holen,
was schließlich Manfred Barwinski gelang.
Im Oktober ging es dann zwecks Zugausflugs nach Coesfeld, wo zunächst einmal Zimmer in einem Hotel bezogen wurde, bevor es dann per
Taxi in das Dorf Münsterland ging. Und man konnte es kaum glauben, wen man dort alles traf: Schwestern, Schwägerinnen sowie Kegelclubs aus Kapellen. Aber trotz dieser „Beobachtung“ bekamen wir viel Spaß,
wobei es sich Zugkameraden nicht Nehmen ließen, in der Disco im Käfig zu tanzen. Nach einer dann viel zu kurzen Nacht im Hotel traf man sich dort auf der Kegelbahn zum gemeinsamen Frühstück, welches in Kegeln
inklusive Frühschoppen ausartete. Nachmittags ging es dann zurück nach Kapellen, wo man sich im Sportlerheim zu einem letzten Absacker traf.
Den Abschluss eines alles im allem gelungenen Jahr bildete dann wieder einmal das Weihnachtskegeln am Vorabend des Heiligen Abend in
unserem Wachlokal „Pitt Jupp“, wobei zunächst einmal wieder eine gute Kugel geschoben wurde, bevor man etwas feste Nahrung zu sich nahm. Anschließend wurde dann weiter gekegelt, was man in den Jahren zuvor
noch nie getan hatte. Aber allen hat es Spaß gemacht.
2003
Das Jahr 2003 sollte das erfolgreichste in der Zuggeschichte werden. Aber dieses Jahr begann zunächst einmal mit Arbeit, denn man traf sich in der Werkstatt des Autohauses
Barwinski in Neuss, um mit den Lötarbeiten an den Lichterketten unserer Großfackel zu beginnen, da wir die Beleuchtung von Aggregat auf Batterien umstellen wollten. Zuvor jedoch ging unsere Homepage
„adp-kapellen.de“ online und sollte sich im ersten Jahr seines Internetpräsens einer sehr hohen Zugriffsrate erfreuen.
Im März konnte unser Zug dann die Mannschaftswertung des Jägerschiessens gewinnen. Außerdem erreichte Dirk Simon mit 29 Ringen nach
Stechen den 3. Platz der Einzelwertung und Christoph Conrads mit seinen 28 Ringen ebenfalls den ersten Platz der Chargiertenwertung, wobei auch Holger Reisdorf beim Stechen teilnahm.
Am 29. März wurde dann unser seiner Zugkönig Manfred I. Barwinski und seine Königin Karla zu unserem neuen Zugkönigspaar
gekrönt. Diese Krönung fand auf fremdem „Territorium“, nämlich in Wevelinghoven statt und sollte eine unserer kurzweiligsten und stimmungsvollsten Krönungen werden.
Die Erfolgsstory ging dann im Rahmen des BSV-Pfänder- und Scheibenschiessen am 06.04. weiter, denn hier konnte Christian Creutz die
Einzelwertung mit 30 Ringen nach Stechen für sich entscheiden. Abgerundet wurde der Erfolg durch Marc Schreiber, der den linken Flügel, und Ralf Bresser, der den rechten Flügel im Rahmen des Pfänderschiessens
abschoss.
Nach dem 3-maligen Treffen in der Werkstatt des Autohauses Barwinski waren die Lötarbeiten abgeschlossen und der eigentliche
Fackelbau begann am 26.04. Hierbei wurde sich im Vorfeld für das Thema „BSV-online“ entschieden, und erstmalig wurden während des Fackelbaus alle drei Tage aktuelle Bilder vom Fackelbau in das Netz gestellt,
um allen „Unwissenden“ zu zeigen, was für eine Arbeit in den Fackelbau gesteckt werden muss und wie ein Fackelbau mit der Zeit voranschreitet.
Im Rahmen des Königs- und Oberstehrenabend des BSV wurde zunächst Christoph Conrads vom Oberst Karl-Josef Pesch für den Aufmarsch
der Ehrenformation am Sonntagnachmittag unseres Schützenfestes geehrt, wofür er ja das Kommando hat. Dann wurde Christian Creutz als bester BSV-Einzelschütze geehrt. Marc Schreiber und Ralf Bresser erhielten dann
ihre Pfänderorden, die sie sich ja mit den abgeschossenen Flügeln verdient hatten.
Mittlerweile wurde auch eine eigene Zapfanlage angeschafft, die nun in Zukunft bei allen Zugveranstaltungen zum Einsatz kommen sollte,
so zum Beispiel im Rahmen eines Zug-Familientages an der Fackel, bei dem die Zapfanlage ihre Premiere haben sollte.
Eine Woche später startete dann endlich unser Schützenfest mit dem traditionellen Fackelrichtfest auf Lippes Hof in Gilverath. Nach
der Fackeltaufe ging es dann in die Disco im Festzelt, wo bei guter Stimmung (dank guter Musik) eine perfekte Einstimmung auf das Schützenfest gelang.
Im Rahmen des samstäglichen Fackelzuges wurde dann die wohl schwerste Fackel der Zuggeschichte von teilweise 5 Mann der Kapellener
Bevölkerung und den vielen Gästen gezeigt. Grund hierfür waren die 6 Batterien, die zu schwer für die Achse des Fackelgestells war und daher von 2 weitere wackeren Jungen auf einem an die Fackel angehängten
Zusatzwagen geschoben wurden. Aber die ganzen Mühen sollten sich lohnen, da wir in der Endabrechnung den 3. Platz in der Fackelprämierung erreichen sollten. Am Sonntagnachmittag fand dann eine im wahrsten Sinne
des Wortes heiße Parade mit anschließendem Festumzug statt. Am Abend wurde dann unser Zugführer Christoph Conrads als Jungschützenkönig begrüßt, obwohl er für diesen Titel bereits etwas zu alt sein dürfte.
Die aufgrund eines Platzregens am Montagnachmittag abgesagte Parade mit Festumzug konnte der guten Stimmung im Zug keinen Abbruch tun. So war es also wieder ein rundum gelungenes Schützenfest.
Nach dem Schützenfest trat erst einmal wieder eine ruhige Phase im Zugleben ein, bevor sich der gesamte Zug mit nur einer Ausnahme
vom 01.-03.08. zu einem Campingwochenende nach Heimbach in der Eifel aufmachte. Und am 16.08. fand dann das diesjährige Zugschiessen im Garten unseres Zugführers statt, wobei sich Marc Schreiber gegen seine
Konkurrenten Christoph Conrads und Holger Reisdorf durchsetzen konnte uns sich bereits zum dritten male die Kronprinzenwürde sichern konnte.
Gebrochen wurde dann zum Abschluss des Jahres mit einer Tradition, denn statt eines Weihnachtskegelns am 23.12. wurde am 13.12. nach
Neuss gefahren, um im Vogthaus gemeinsam Essen zu gehen und sich das dortige Bier schmecken zu lassen. Anschließend führte uns der Weg in eine Disco, wo man bis um 2 Uhr verweilte, bevor ein Teil nach Hause, zwei
aber noch weiter nach Düsseldorf fuhren.
Ein ereignisreiches Jahr (2004)
Das erste Highlight eines Jahres mit vielen Höhepunkten fand am 30.01.2004 statt, als Marc Schreiber und seine Freundin Cornelia
Beyen zu unserem neuen Zugkönigspaar gekrönt wurde. Für Marc gab an diesem Abend zusätzlich einen zweiten Grund zum feiern, denn neben seiner bereits 3. Zugkönigswürde feierte er nachträglich seinen 30.
Geburtstag vom Tag zuvor. So hatten viele Gäste den Weg in das Sportlerheim gefunden.
Am 21.03. fand dann das alljährliche Jägerschiessen statt im Landgasthaus Hages statt, wobei sich Manfred Barwinski dank des Windes
die Kronprinzenwürde des Jägerkorps sichern konnte. Denn als er den 22. Schuss des Wettbewerbs abgegeben hatte und der nächste Schütze den Vogel anvisierte, brach dieser aufgrund eines Windstosses. Daher konnte
sich Manfred gegen 7 weitere Mitkonkurrenten durchsetzen. In der Mannschaftswertung des Jägerschiessens konnte der Erfolg des Vorjahres nicht wiederholt werden, und man landete mit 139 Ringen hinter dem Sieger
“Flotte Boschte” und dem Zug “Immer Jung” auf dem dritten Rang.
Am 03.04. wurde dann das Fackelgestell aufgebaut, um die Maße für eine neue Hinterachse zu nehmen. Eine Woche später wurden die
ersten praktischen Arbeiten durchgeführt. denn nachdem das für die Achse benötigte Material angeschafft worden war, wurden in der Werkstatt des Autohauses Barwinski die notwendigen Schweißarbeiten durchgeführt.
Nach ca. 2 Stunden waren diese Arbeiten erledigt, und die neue Hinterachse war fertig. Um ein Verbiegen der Achse wie im Vorjahr geschehen zu vermeiden, hat diese neue Achse eine dickere Rohrwandung als die alte. An
die neue Achse wurde noch ein zusätzlicher Rahmen geschweißt, auf dem die Batterien für den Fackelzug platziert werden können. Am 01.05., dem traditionsgemäßen eigentlichen Fackelbaubeginn unseres Zuges,
wurden die noch fehlenden Aufbauten und Rahmen auf die neue Hinterachse geschweißt. Nach ca. 4 1/2 Stunden Arbeit war die neue Achse komplett fertig, wurde verladen und direkt nach Gilverath zum Fackelbauplatz
gefahren. Mit dem endgültigen Zusammenbau des Fackelgestells inklusive der neuen Hinterachse begann am Samstag, dem 08.05., in Gilverath der Fackelbau 2004. Und erst im Verlaufe dieses Fackelbaus einigte man sich
auch ein endgültiges Thema, und zwar “Die Alcopopsversuchung”.
Im Verlaufe des BSV Pfänder- und Scheibenschiessens am 4. April konnte Marc Schreiber en Erfolg von Christian Creutz aus dem Vorjahr
beim BSV-Scheibenschiessen wiederholen, indem er als letzter Schütze der Einzelwertung 30 Ringe erreichen konnte und sich nach dem 2. Stechen gegen Hans Neukirchen von den Scheibenschützen durchsetzte. Zudem
gewann Christian Creutz ein Schiessen der Sieger der Einzelwertung der Jahre 2001-2003 mit 27 Ringen, wobei er sich den Sieg mit einem Konkurrenten teilen musste. Dirk Simon gewann 20 Biermarken für das
bevorstehende Schützenfest, indem er sich in einer Wertung des 30., 60. und 90. gemeldeten Einzelschützen mit 30 Ringen gewinnen konnte.
Kurz vor dem Schützenfest wurde Manfred Barwinski von Oberst Karl-Josef Pesch im Rahmen des Königs- und Oberstehrenabend des BSV mit
der Heinrich Helten Gedächtnisnadel für seine ausgezeichnete Tätigkeit als Blumenhornträger geehrt. Im weiteren Verlaufe des Abends ging noch eine zweite Auszeichnung in die Reihen des Jgz. "Auf der
Pirsch", da Marc Schreiber die Ehrung als bester BSV-Einzelschütze entgegennehmen konnte.
Das Schützenfest wird bei uns wegen des sonnigen Wetters, der guten Stimmung und dem zweiten Platz in der Fackelprämierung in guter
Erinnerung bleiben. Begonnen hatte es wieder am Freitag, dem 04.06., mit dem Fackelrichtfest, in dessen Rahmen noch die Beschriftungen angebracht wurden und ein Test der Beleuchtung durchgeführt wurde.
Anschließend wurde erstmalig das Festzelt auf dem Kirmesplatz im Rahmen der Disco besucht. Nachdem am Samstagnachmittag das Schmücken abgeschlossen und das Hauptquartier mit leckerem Bier eingeweiht worden war,
folgte am Abend mit dem Fackelzug das erste Highlight des Schützenfestes. Nachdem die Fackel nach dem Umzug abgestellt wurde, ging es in das Festzelt. Nach einer viel zu kurzen Nacht fehlten dann einige
Zugmitglieder beim Frühstück, zu dem unser Spieß eingeladen hatte. Nach dem offiziellen Teil des Sonntagmorgen, in dem Holger Reisdorf stellvertretend für unseren Zug im Rahmen des Antretens beim Jägermajor die
Kette für den 3. Platz bei der Mannschaftswertung des Jägerschiessens erhielt, fand dieser mit einem kühlen Bier im Hauptquartier seinen Abschluss. Nach der Königsparade und Umzug am Nachmittag traf man sich
abends wieder im Zelt, um wieder eine lange Nacht folgen zu lassen. Der Montag startete mit dem traditionellen Frühschoppen in unserem Wachlokal “Pitt Jupp”, bevor dann nachmittags die Parade mit Umzug und
abends die Krönung des neuen Schützenkönigs folgten. Das Highlight am Dienstag war dann der für überraschenden 2. Platz in der Fackelprämierung, welcher die beste Platzierung unserer Zuggeschichte bedeutete.
Mit dem im Anschluss daran getrunkenen Sekt, den wir auch aus dem Pokal, den der Grenadierzug “Voll Dropp” gewonnen hatte, genießen konnten, stieg unsere Stimmung noch einmal, so dass dies der tolle Abschluss
eines gelungenen Schützenfest war.
Das Fischessen im Garten der Familie Beyen endete mit der Anmeldung Manfred Barwinskis am darauf folgenden Donnerstag zum
Königsvogelschuss, da sich am Dienstag zuvor kein Kandidat zum BSV-Vogelschuss meldete. Und somit war Manfred am 7. August am Nachmittag des BSV-Schützenbiwaks der einzigste Kandidat an der Vogelstange und holte
den Vogel mit dem 145. Schuss von der Stange. Somit stellt unser Zug mit Manfred Barwinski und seiner Frau Karla das erste BSV-Kronprinzenpaar aus unseren Reihen. Im Rahmen des Schützenbiwaks wurde er dann vom
BSV-Präsidenten Friedhelm Barmeyer mit Karla zum Kronprinzenpaar 2004/2005 proklamiert. Somit werden Manfred und Karla im Rahmen des Schützenfestes 2005 zum neuen Schützenkönigspaar 2005/2006 gekrönt.
Trotz regnerischen Wetters und nicht gerade sommerlichen Temperaturen erlebten wir vom 06.-08. August ein Campingwochenende in
Heimbach, das uns allen viel Spaß gemacht hat. Hierbei fanden neben den obligatorischen Kartenspielen auch sportliche Aktivitäten statt. So zum Beispiel ein 9-Meter-Schiessen verschiedener Zugmitglieder gegen den
BSV-Kronprinzen Manfred statt, wobei die Verlierer eine gewisse Biermenge zu der Residenzeinweihung im Jahre 2006 beisteuern müssen. Highlight war allerdings das Fußballmatch, was sich abgesehen von einer
Getränkeaufnahme knapp 2 Stunden dauerte.
Am 04.09. nahmen 4 Zugmitglieder beim Grevenbroicher Fackelzug teil, wo unsere diesjährige Fackel “Die Alcopopsversuchung” den
sehr zahlreich in den Strassen Grevenbroichs zum Fackelzug anwesenden Zuschauern gezeigt wurde. Hierbei erfuhr die Fackel eine gute Resonanz seitens der Zuschauer, die von Manfred Barwinski immer wieder zum Applaus
animiert wurden. Neben Manfred nahmen zudem auch Christoph Conrads, Christian Creutz und Dirk Simon teil, die von der Zuschauerresonanz in Grevenbroich begeistert waren und die Teilnahme genossen hatten.
Am 11.09. nahm man dann endgültig Abschied von der Fackel , denn an diesem Tag traf man sich in Allrath, um die Fackel auseinander zu
nehmen und das Gestell zum Lagerort in Gilverath zu bringen.
Im Rahmen des Jägerfestes 16.10. wurden Manfred Barwinski und seine Frau Karla zum ersten Korpskönigspaar aus den Reihen unseres
Zuges gekrönt. Im weiteren Verlauf des Abends wurden die Sieger des Jägerschiessens des Jahres 2003 geehrt, da diese aufgrund einer Umorganisation der Auszeichnung keine Ketten im Verlauf des Schützenfestes
tragen konnten. Daher wurde Dirk Simon als Dritter der Einzelwertung sowie Christoph Conrads als bester Chargierter mit einem Orden ausgezeichnet. Zum Abschluss des offiziellen Teiles nahm dann Christoph Conrads die
neue Jäger-Schwenkfahne stellvertretend für den auf einem Betriebsausflug weilenden Fahnenschwenker Marc Schreiber aus den Händen des Jägermajors entgegen.
Am 31. Oktober traf man sich bei Christoph Conrads in Gierath, um einen Kronprinzen zu finden. Begonnen wurde hierbei zunächst mit
dem Schiessen auf Karten, um den neuen Pokalsieger zu finden. Am Ende dieses Scheibenschiessens und nach spannendem Wettkampf konnte sich unser passives Mitglied Daniel Odenthal knapp gegen Holger Reisdorf
durchsetzen. Anschließend wurde mit dem Pfänderschiessen begonnen. Hierbei schoss Dirk Simon den linken Flügel ab, bevor nach der exakt gleichen Schusszahl wie auf den linken Flügel Manfred Barwinski den rechten
Flügel stutzte. Als weitaus robuster erwies sich der Schwanz, der im wahrsten Sinne Stück für Stück zerlegt wurde, bevor dann schließlich erneut Dirk Simon den letzten Zipfel abschoss. Den Kopf schoss dann
Christoph Conrads ab. Zum Königsvogelschuss traten dann Christian Creutz, Martin Röhricht, Holger Reisdorf, Dirk Simon und Christoph Conrads an. Letzterer konnte seinen Heinvorteil nutzen und schoss nach
spannendem Wettkampf, in dessen Verlauf sich der Vogel als sehr robust erwies, und mit dem 155. Schuss des Abends den Vogel ab und avancierte somit zum neuen Kronprinzen.
Am 03.12. fand dann die Zugweihnachtsfeier statt, zu der man sich mit den Frauen zum Kegeln mit anschließendem Essen traf, um ein
für den Zug ereignisreiches Jahr zu Ende gehen zu lassen.
2005
Kurz nach Neujahr stand am 08.01.2005 die Krönung unseres Zugkönigspaares Christoph III. und Birgit Conrads, die das bisherige
Königspaar Marc Schreiber und Cornelia Beyen ablösten. Die Krönung fand im Partyraum unseres neuen Königspaares in Gierath statt, und neben den Zugmitgliedern mit ihren Frauen sowie einigen “Passiven” fanden
auch noch andere Gäste den Weg nach Gierath. Im Rahmen der Krönung erhielt Birgit als erste Zugkönigin die von Manfred und Karla Barwinski gespendete Königinnenkette erhielt.
Am 12.03. wurden dann im Rahmen der ersten Zugversammlung mit den Zugfrauen die Weichen auf das bevorstehende Schützenfest inklusive
der Vorbereitung gestellt. So wurde besprochen, was für Aufgaben auf den Zug zukommen werden und besprach hierbei eine Aufgabenverteilung innerhalb des Zuges.
Am 01. Mai wurde dann traditionell der Fackelbau mit dem Zusammenbau des Gestells gestartet. Doch im Gegensatz zu den letzten Jahren
wurde das Gestell direkt am Fackelbauplatz in Gilverath zusammengebaut, da wir seit letztem Jahr das Gestell dort lagern können. Unterstützung erhielten wir vom Zugführer Werner Herten vom Zug “Waldhorn”
sowie seinem Flügelleutnant Jens Wolf, der uns aber schon mehrere Jahre im Fackelbau tatkräftig unterstützt hatte.
Am 27.05. traf man sich dann mit den anderen Schützen des Bürgerschützenvereins, um mit dem Königs- und Oberstehrenabend in die
letzte Woche vor dem Schützenfest zu starten. Zum Glück hat unser Zugführer Christoph Conrads mit Blick auf das warme Wetter für diesen Abend Marscherleichterung angeordnet, so dass wir anstelle unserer Uniform
nur die Zughemden mit Krawatte tragen mussten. Im Rahmen dieser Veranstaltung erhielt unser Zugmitglied und BSV-Kronprinz Manfred Barwinski erhielt neben dem amtierenden Schützenkönig Heinz-Peter I. Berrenbaum
eine Spende vom BSV. Im Laufe des Abends wurden dann innerhalb unseres Zuges die ersten Weichen auf das bevorstehende Schützenfest gestellt. So wollte unser Mitglied Ralf Bresser unseren Spieß Christian Creutz
bestechen, um während der Schützenfesttage nicht so viele Strafen aufgebrummt zu bekommen oder zumindest nur die Hälfte davon zahlen zu müssen. Aber dieser Versuch scheiterte kläglich an der Unbestechlichkeit
unseres Spießes. Auch wurden noch offene Strafen des letzten Schützenfests bezahlt, so dass nur noch unser Flügelleutnant Holger Reisdorf seine Strafen zahlen muss. Dieser Abend wurde aber auch für Experimente
genutzt: So wurde geprüft, ob man mit den Plastikstangen der Papierfahnen das Pilsglas eines Zugkameraden anzapfen kann. Die Antwort lautet: Man kann, was unser Zugführer zu seinem Nachteil feststellen musste.
Eine Woche später fand dann das Schützenfest statt, welches wie immer mit dem Fackelrichtfest eingeläutet wurde. Dieses musste
allerdings aufgrund des Wetters in die Residenz des BSV-Kronprinzen verlegt werden musste. Dennoch machte man sich später noch auf dem Weg zum Kirmesplatz, wo man erstmalig das Zelt enterte. Der Fackelzug wurde
dann trotz aller Befürchtungen bezüglich des Wetters doch ziemlich problemlos über die Bühne gebracht. Nur zum Ende hin hatte man Probleme mit der Beleuchtung des Hamsters, und man geriet noch in einen heftigen
Regenschauer, was der Stimmung allerdings keinen Abbruch tat, was sich dann im Zelt zeigen sollte. Nach einer für einige Mitglieder doch zu kurzen Nacht trat man am Sonntagmorgen beim Zugführer Christoph Conrads
an, wobei nur der Spieß zu spät kam. Nach dem Frühstück begab man sich dann zum Antreten beim Jägermajor Ludwig Pesch in Gilverath, bei dem dieser Manfred Barwinski besonders als Jägerkönig begrüßte.
Manfred nahm dann die Ehrungen der besten Schützen des Jägerschiessens im März vor, aber erst, nachdem Holger Reisdorf zusammen mit den Vertretern der Züge “Copernicus” und “Flotte Boschte” Frau Stübben
einen Frühstückskorb überreicht hatte. Dies diente als Dank dafür, dass sie uns schon seit mehreren Jahren während des Fackelbaus “erträgt”, denn wir sind manchmal laut und gehen nicht immer früh nach
Hause. Im Rahmen der Königsparade am Nachmittag erlebte man dann ein seltenes Bild: Manni ohne Blumenhorn!!! Dieses wurde in diesem Jahr von Dirk Simon getragen, und dieser machte sich als Vertreter wirklich gut,
und schwitzen kann er genauso gut wie Manfred. Im Mittelpunkt des Montags stand dann die Krönung von Manfred und Karla Barwinski zu neuen Schützenkönigspaar, so dass man sich zwar zum Frühschoppen im Wachlokal
“Pitt Jupp” traf, aber aufgrund des engen Zeitplanes auf die Parade und en Umzug am Nachmittag verzichtete. Es wurde ein stimmungsvoller
Krönungsabend im BSV-Festzelt, in dessen Rahmen Manfred und Karla und das scheidende Königspaar Heinz-Peter und Christel Berrenbaum beerbten. Dem neuen Königspaar zu Ehren schwenkte auch unser Zugmitglied Marc
Schreiber zum ersten mal die ihm anvertraute Jägerschwenkfahne im Rahmen der Krönungsfeierlichkeiten. Und den Abschluss fand der Krönungsabend in der Residenz des neuen Schützenkönigpaares, dem zu Ehren noch um
ca. 02.30 Uhr morgens eine Parade auf der Weimarstrasse abgehalten wurde, in deren Anschluss sich das Zelt im Garten von Manfreds Eltern nochmals mächtig füllte. Die letzten Gäste fanden dann um 06.00 Uhr morgens
schließlich den Weg nach Hause. Der Dienstag startete dann mit einem Frühstück an der Residenz, bevor man sich zum kleinen Festzelt an der St. Clemensstrasse begab, wo man dann vom Regiment abgeholt und zum
Festzelt geleitet wurde. Hier fand dann der Frühschoppen statt, bei dem mit der Zeit die Stimmung stieg. Um 15.00 Uhr hatten Manfred und Karla dann einen harten Kampf zu bestehen, und zwar die
Kinderbelustigung auf dem Kirmesplatz. Was hier teilweise los war, insbesondere an dem Selbstfahrer, ist kaum in Worte zu fassen. Später wurden Manfred und Karla vom Jägerzug Copernicus beschenkt, und zwar mit
einer Riesenpfanne mit einem Kuchen, besser als “Amerikaner” bekannt, beschenkt. Eine wirklich tolle Idee, von der neben Manfred und Karla auch viele Zelt-, aber dann auch anschließend noch viele Residenzgäste
zehren konnten. Bei der Fackelprämierung konnten wir dann den 2. Platz aus dem Vorjahr verteidigen und wurden wieder einmal von Grenadierzug “Voll drop”, die neben uns ebenfalls als Königszug fungieren,
geschlagen. Sein Ende fand dieser Tag wieder einmal in der Residenz, wo dann noch bis in die Nacht hinein das Ende des diesjährigen Schützenfestes hinausgezögert werden sollte, aber leider ging es dann doch
irgendwann zu Ende. Am Mittwoch hatte Manfred dann noch neben den beiden Königszügen auch die Herren des erweiterten BSV-Vorstandes eingeladen. Diese wurden dann von uns hoffentlich zu Ihrer vollsten Zufriedenheit
bewirtet, so dass das diesjährige Schützenfest noch einen geselligen Ausklang fand.
Auf dem Schulhof der Grundschule in Kapellen fand dann am 13.08.2005 ein gut besuchtes Schützenbiwak bei überwiegend trockenem
Wetter statt, an dem unser Zug mit der Betreuung eines Getränkepavillons beauftragt war. Wir taten dies als Königszug, da ja das amtierende Schützenkönigspaar Manfred I. und Karla Barwinski aus unseren Reihen
kommt. Begonnen hatte der Einsatz bereits am Freitag mit den ersten Aufbauarbeiten, was am Samstagmorgen seine Fortsetzung fand, bevor man sich dann um 18.00 Uhr an “unserem” Pavillon traf. Als dann um kurz vor
19.00 Uhr die ersten Gäste erschienen, begann dann auch für uns die Arbeit, die erst spät in der Nacht enden sollte. So war ein Teil unseres Zuges im Pavillion tätig, während der andere Teil den
Getränkeverkauf an die gut besetzen Tischen ankurbelte. Und trotz der Arbeit hatten alle ihren Spaß dabei. Zumal sich der Ablauf bezüglich der Arbeitsaufteilung innerhalb unseres Zuges als problemlos erwies. Als
dann nach 24.00 Uhr die ersten Gäste das Biwak verließen, konnten wir es dann auch etwas ruhiger angehen lassen. Und nachdem dann der Pavillon um ca. 03.00 Uhr geschlossen wurde, saß man noch in geselliger Runde
zusammen. Da wirkte sich auch der mittlerweile eingesetzte leichte Regen nicht negativ aus. Als man sich aber dann am Sonntag um 11.00 Uhr zum Abbauen traf, regnete es sehr heftig. Dennoch ging die Arbeit leicht und
schnell von der Hand, so dass man sich zum Abschluss mit allen Mitarbeitern zusammensetze, gemeinsam etwas trank und auch noch aß, bevor sich die Gruppe der Arbeitswütigen sich so langsam auflöste.
Einige Jahre nach den ersten Canadiertouren des Zuges fand am 20.08. mal wieder eine Canadiertour statt. Hierzu traf man sich am
Bootshaus des PC Grevenbroich in Wevelinghoven, um hier den 10-ner Canadier abzuholen und nach Bedburg zu schaffen. Doch der Anfang sollte sich bereits schwierig gestalten, da die einzige Ausfahrt vom Hof im Zuge
des Weltjugendtages durch ein Küchenzelt des DRK verbaut war. Doch man schuf zunächst den Bootsanhänger durch das Zelt, um anschließend den Canadier durch das Zelt zu schaffen und dann aufzuladen. Von da an
funktionierte alles reibungslos, bis man am Grevenbroicher Eiskanal ausbooten wollte, wobei dann Jens Wolf halb, Christoph Conrads allerdings komplett in die Erft fielen. Dies mussten die beiden erst einmal
verdauen, und aufgrund von Hindernissen in der Erft wurde in Grevenbroich der vorteilhaftere weil trockene Weg über die Strasse gewählt. In der Fußgängerzone stellte man dann vor der Frankenheimgaststätte
“Haus Porz” den Canadier ab, um sich hier zu stärken. Nach dieser Pause ging es dann über die Straße und durch den Park zur “Apfelwiese”, um hier wieder einzubooten. Am letzten Wehr der Tour, an der
Kottmanns Mühle in Wevelinghoven, machte dann erneut Jens Wolf Bekanntschaft mit der Erft, bevor ihm dann wiederum Christoph Conrads in die Fluten folgte. Kurze Zeit später erreichte man dann das Bootshaus in
Wevelinghoven, wo der Canadier gereinigt and alle Canadierutensilien verstaut wurden. Von hier aus machte man sich dann auf den Weg zu Martin Röhricht, wo die wackeren Canadierfahrer von den Frauen und Kindern
erwartet wurden. Nachdem man sich dann geduscht und “trockengelegt” hatte, wurde der gelungene Tag, der trotz größerer Bewölkung trocken blieb, mit einem Grillen abgeschlossen, bevor sich dann ein Teil der
Truppe auf nach Wevelinghoven machte, um hier den Fackelzug zu besuchen.
Wie im Vorjahr nahm am 03.09. auch in diesem Jahr eine Abordnung unseres Zuges am Fackelzug Grevenbroich-Stadtmitte teil. Hierzu
trafen sich um 19 Uhr Manfred Barwinski, Dirk Simon und Stephan Plöger an der von-Goldhammer-Strasse, wo die Fackel bereits bereitstand. Christian Creutz traf dann um 19.30 Uhr ein, womit das Warten auf den
Abmarsch des Zuges begann. Als der Zug dann losging, wurde die Beleuchtung eingeschaltet, um festzustellen, dass eine Batterie nicht in Ordnung war, da die Beleuchtung des Hamsters und der Figur immer schwächer
wurde. So geschah es, dass in der Fußgängerzone die Beleuchtung dieser zwei Figuren, später aber auch einer Seitenbeschriftung und Hochgestell ausfiel. Umso schöner war die überwiegend positive Resonanz des
dicht gedrängten Publikums auf unsere Fackel, die durch Applaus gezeugt wurde.
Am 17.09.2005 fand dann erneut ein Schützentennisturnier statt, der leider wieder nur wenige Schützen Folge leisteten. Unser Zug war
nach 2 Absagen mit insgesamt 5 Spielern vertreten und stellte somit die größte Teilnehmerzahl. Hierbei bildeten sich die Doppel Christoph Conrads/Marc Schreiber sowie Holger Reisdorf/Manfred Barwinski. Da mit Dirk
Simons Doppelpartner absagen musste, bildete er mit Hans Tegeler vom TV Jahn ein Doppel. Komplettiert wurde das Feld durch die Doppel Heinemann/Hoddissen (Sappeurkorps) und Gottennbusch/Engels
(Jägerfahne/Grenadierkorps), zudem wurde das Doppel Reisdorf/Barwinski vom Grenadier Hilgers verstärkt wurde, worüber wohl insbesondere der Schützenkönig Manfred Barwinski erfreut gewesen sein dürfte, da er
nicht alle Spiele bestreiten musste. Dennoch gab Manfred beim letzten Spiel entnervt auf, und leider konnte kein Doppel unseres Zuges den Sieg für sich verbuchen.
Am 15.10.2005, wurde Manfred Barwinski als Jägerkönig entkrönt und von Elmar Eppels vom Jägerzug “Waidmannheil” abgeben
musste. Leider musste Manfred an diesem Abend aus gesundheitlichen Gründen auf seine Frau und Königin Karla, der im Rahmen der Begrüßung die besten Genesungswünsche mitgegeben wurden. Somit ist Manfred “nur
noch” Schützenkönig.
Am 31.10.2005 fand dann das Zugschiessen im Rahmen eines Oktoberfestes bei Christian Creutz statt, wobei das Tragen von “bayrischer
Kluft” Pflicht war. Dieses Schiessen sollte als das längste der Zuggeschichte in die Analen eingehen, da der Vogel erst um ca. 03.30 Uhr in der Nacht fiel, und in dessen Rahmen der Schaft des Gewehres brach. Der
im wahrsten Sinne des Wortes glückliche Schütze war Stephan Plöger. Zwischenzeitlich hat das eine oder andere Zugmitglieder, letztendlich eigentlich jeder, ein kurzes Nickerchen eingelegt. Zudem hatten sich weit
nach Mitternacht einige Zugdamen schon in Richtung zuhause verabschiedet, da anhand der Einschüsse im Rumpf des Vogels eigentlich kein Fortschritt zu erkennen war. So schien das Schiessen irgendwie kein Ende nehmen
zu wollen, so dass dann letztendlich mehr die Freude darüber, dass der Vogel endlich gefallen und somit dass Schiessen zu Ende ist, im Vordergrund stand. So fanden dann auch alle nach dem Fall des Vogels sehr
schnell den Weg nach Hause, um sich zur dringend benötigten Nachtruhe zu begeben. Aber eines ist auf jeden Fall sicher: Dieses Schiessen wird als eines der längsten Schiessen in die Zuganalen eingehen.
Erstmalig in der Geschichte des Zuges wurde dann am 11.12.2005 eine Familienweihnachtsfeier gefeiert in unserem Wachlokal “Pitt
Jupp” gefeiert. Hier hatten die Kinder ausreichend Platz zum Spielen, und im Mittelpunkt stand natürlich der Besuch vom Nikolaus, der allen Kindern etwas mitbrachte. Aber auch die Zugfrauen sollten nicht
leer ausgehen, denn sie erhielten auch ein Geschenk vom Nikolaus als dank dafür, dass sie immer wieder auf ihre Männer verzichten müssen. So fand diese Weihnachtsfeier einen harmonischen Verlauf in geselliger
Runde, wobei auch die Kinder aufgrund des ausreichenden Platzes sich so richtig „austoben“ konnten und somit dieser Abend recht kurzweilig und somit ein gelungener Jahresabschluss eines ereignisreichen Jahres
war.
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