Geselliges Schützenfest gefeiert

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Von 02. – 05.06. fand in Kapellen-Erft das diesjährige Schützen- und Heimatfest statt, und der Jägerzug „Auf der Pirsch“ ließ es sich nicht nehmen, wieder aktiv daran teilzunehmen. Hierbei wurden wir erneut von Franz-Josef Frinken vom Zug „Freischütz“ verstärkt, da dieser Zug selber nicht mehr auf der Straße aktiv ist. So traf man sich bereits am Vorabend des Schützenfestes mit den Familien im Garten der Familie Schreiber, um hier mit dem Grillen in das Schützenfest einzusteigen, bevor sich am Folgetag einige Zugmitglieder um 12 Uhr am Schützenbaum einfanden, um dem Einschießen des Schützenfestes durch die Artillerie beizuwohnen. Eine Stunde später fand man sich dann erneut im Garten der Familie Schreiber ein, um von hier aus zum Schmücken bei den Amtsträgern des Zuges aufzubrechen (obwohl man nur kontrollierte, ob jeder auch selber geschmückt hatte, man selber tat keinen Handschlag mehr außer die Flasche Bier zu öffnen und zu leeren). So wurden zunächst beim Fähnrich Marc Schreiber Bierchen getrunken, bevor man sich zum ehemaligen Spiess und jetzigen Grenadieradjutanten Christian Creutz begab. Von hieraus ging es dann weiter zu seinem Nachfolger als Spiess, Stephan Plöger, dem Zugkönig Stefan Mertens, Flügelleutnant Holger Reisdorf und zum Zugführer Christoph Conrads. Dort kam dann auch die Artillerie vorbei (Christoph Conrads ist BSV-Schatzmeister, und als Vorstandsmitglied bekommt er Besuch von der Ari), und so konnte er die Kanone abfeuern.

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Um 20 Uhr trat der Zug dann am Landgasthaus Hages an, um von hier aus mit dem Jägerkorps zum Fackelzug aufzumarschieren, der dann pünktlich um 21:30 Uhr startete und letztendlich im Festzelt endete. Hier übernahm dann die Band „United Four“ das musikalische Zepter und sorgte abwechselnd mit einem DJ für eine permanent gefüllte Tanzfläche.

Der nächste Morgen begann dann im Vergleich zum Vorjahr aufgrund einer Programmänderung im Ablauf erst eine halbe Stunde später, so dass man sich um 07:30 Uhr beim Geburtstagskind Ralph Raddatz zum Frühstück traf. Von hier aus ging es nur durch die Hoftür auf die Straße zum Antreten bei Jägermajor Alfons Winzen, bei dem unser Zugführer Christoph Conrads wieder das Kommando hatte und dem Major eine adrettes Korps übergab. Nach dem Antreten folgte der Kirchgang, was für unseren Zug den Vorbeimarsch an der Kirche in den Garten unseres Flügelleutnants Holger Reisdorf bedeutete. Nach dem Kirchgang folgte die Gefallenenehrung, und dann fand die Oberstparade statt. Hier musste dann unser Zugkamerad Christian Creutz als Grenadieradjutant dem Oberst das Antreten des Regimentes zur Oberstparade melden musste. Daher hatte sich der Rest des Zuges hinter dem Oberst platziert, um diesem „Schauspiel“ beizuwohnen. Und man muss sagen, dass er diese Aufgabe gut löste.

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Am Nachmittag trat der Zug dann mit dem Jägerkorps an der „Ratsschänke“ an, und von hier aus erfolgte nach Jahren wieder der Blumenhornaufmarsch zum Paradeplatz, gefolgt vom Jägerkorps. Während der Regimentsabnahme durch SM. Bernd I. & Heidi Wasse folgte der zweite Teil des Blumenhornaufmarsches zum Landgasthaus Hages und zurück zum Ausgangspunkt auf der Neusser Straße, von wo aus sich die Blumenhornträger und die Feldwebel der Züge sich zurück zu ihren Zügen begaben. Nun konnte die Königsparade starten, und im Anschluss folgte daran folgte der große Festumzug.

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Im Mittelpunkt des Sonntagsabends stand dann der Ball der Zugkönige, bei dem unser Zug durch unser Königspaar Stefan II. & Andrea Mertens würdig vertreten wurde und die einen flotten Tanz auf die Tanzfläche legten. Später folgte dann der große Auftritt von Andrea Mertens als „Backgroundsängerin“ der Band „Groovehause“, wozu sie sich Christoph Conrads, der bereits im letzten Jahr Erfahrungen diesbezüglich sammeln konnte, auf die Bühne.

Am nächsten Morgen fand dann der Frühschoppen der Züge in ihren Wachlokalen statt, wozu wir uns in unserem Wachlokal „Pitt Jupp“ trafen und uns dort einen Tisch mit dem Grenadierzug „Poppich Dropp“ teilten. Hier musste zunächst einmal ein Blumenhornträger gefunden werden, da unser etatmäßige Blumenhornträger in der Nacht aufgrund gesundheitlich Probleme ausgefallen ist. Mit Ralf Raddatz war dann Ersatz gefunden, und man konnte sich dem lockeren Teil des Frühschoppens zuwenden. Später begannen dann das Würfelspiel „Meier“ und ein Kartenspiel, in deren Verlauf ein paar Bier- und Schnapsgläser geleert wurden, bevor das Jägerkorps um 16:30 Uhr zur Königsparade und dem Umzug antrat. Bei der Regimentsabnahme wurde dann unser ehemaliger Spieß Christian Creutz  zur Winnetou-Titelmelodie aus seiner Spießfunktion verabschiedet wurde.

Abends fand dann die Krönung des neuen Schützenkönigspaares Michael I. & Christel Wilschrey statt, die das scheidende Königspaar Bernd und Heidi Wasse ablösten. Beim Kapellener Heimatlied traten Probleme mit der Band „Groovehause“ auf, die das Stück fehlerhaft spielten, daher ausgepfiffen wurden und das Stück á capella weitergesungen wurde. Ein weiteres Problem war, dass die Band nach Ende der Krönung eine Pause einlegte, was der Stimmung nicht zugutekam. Diese stieg aber dann um Mitternacht, da nun unsere Zugkönigin Andrea Mertens Geburtstag hatte und somit ein Grund zum Feiern gegeben war!!!

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Am folgenden Tag trat das Regiment dann um 13 Uhr am Landgasthaus Hages an, um das neue Schützenkönigspaar nebst Gefolge und dem erweiterten BSV-Vorstand an der „Ratsschänke“ abzuholen und sich mit ihnen in das Zelt zu begeben. Wie in den Jahren zuvor fand auch hier wieder die Suche nach dem besten Schützenzug Kapellens statt, zu dem sich 7 Züge anmeldeten und ihre Kräfte in 3 Wettkämpfen maßen: Sackhüpfen, Eierlaufen und Tauziehen. Leider konnte der Titel aus dem Vorjahr trotz großer Anstrengungen nicht verteidigt werden, und so ging der Titel diesmal an die Artillerie. Nach der Bekanntgabe der Sieger in der Fackelwertung begab sich dann mit Heinz Wiengarn ein Kandidat an die Vogelstange, holte den Vogel eben von dieser Stange und avancierte somit zum BSV-Kronprinzen. So kam das Schützenfest 2018 so langsam zum Ende (für die einen etwas früher, für die anderen etwas später), und so konnte am nächsten Tag beim Fischessen im Garten unseres Zugkönigspaares Stefan & Andrea Mertens ein überwiegend positives Fazit gezogen werden.

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Jägerzug “Auf der Pirsch 1985”